Crossmedial aus Tutzing

auf dem kopf

Es wäre wohl langweilig, wenn die Tutzinger Radiotage nicht ab und zu auf dem Kopf stehen würden. Auf dem Twitter-Bild zu sehen sind Axinja und Inda, zwei der sechs Nachwuchsreporter, die Tutzing in diesen Tagen crossmedial auf dem Blog radiotage.wasmitmedien.de/2015 begleiten.

Während man auf dem Blog die Klassiker nachlesen kann – etwa die Do’s and Don’ts von Audios im Netz, eine smarte Digitalstrategie oder – ganz groß – Zukunftsvisionen für Radiomacher, haben Axinja, Anne, Ann-Kathrin, Ina, Marie und Vassilli aber auch einige Videos gedreht: Es wird nachgefragt bei den Erzählprofis Christian Grasse, Florian Schwinn und Grimme Preisträgerin Sandra Müller, was es denn bedeutet, gut zu erzählen – spannenderweise gehen vor allem beim Thema Online ihre Meinungen deutlich auseinander. Oder aber: Was teilen eigentlich die Radiomacherinnen und Radiomacher privat?       Unterstützt werden die sprudelnden Ideen der jungen Journalisten von den RadioOnline-Profis Daniel Fiene und Dennis Horn, die unter anderem mit technischem Know-How den sechs Reportern zur Seite stehen. Was sie von den Tutzinger Radiotagen mitnehmen? „Erst an den Inhalt denken, dann an die unendlich vielen Möglichkeiten, diesen zu verbreiten“, sagt Axinja Weyrauch, die bei afk M94.5 und SZ-Online als Freie arbeitet. Oder: „Radio wird es immer geben, weil es immer Orte geben wird, an denen man nur Hören kann. Etwa unter der Dusche“, meint Ina Beyer, die normalerweise beim Studentenradio mephisto 97.6 jobbt. Vassili Golod, als Freier beim NDR und WDR, glaubt sogar, dass das Radio das lineare Fernsehen in seiner Bedeutung überholen kann: „Solange die Sender es verstehen ihre Inhalte klug im Netzt zu präsentieren, weiterzuspinnen, die Community im Sinne des Social Radios einzubinden.“  

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