Eine Oma für Europa

Oma_für_EuropaMit ihren heute 94 Lebensjahren hatte Herta Grau viel Gelegenheit zum Vergleichen: NS-Diktatur und Demokratie; Armut und Wirtschaftswunder; Nationalismus und Europaidee. Ihr wichtigstes Argument für Europa sind daher drei Worte: „Nie wieder Krieg!“ Anhand der Biografie ihrer Großmutter beschrieb Sylvia Wörgetter, Lokalchefin der Salzburger Nachrichten (SN), die Geschichte und Errungenschaften des europäischen Einigungsprozesses. Mit dieser sehr persönlichen Idee schließt die Konzeptsammlung „Europawahl lokal“ für Lokalredaktionen. Die Kommentarfunktion bleibt jedoch für weitere Anregungen und konstruktive Kritik offen.

Konzept eins: Europas Geschichte anhand einer Biografie erzählt

Dass die große Politik tatsächlich einen Unterschied im Leben der kleinen Leute macht, wollte Sylvia Wörgetter am Beispiel der Lebensgeschichte ihrer Großmutter zeigen. Der Beitrag erschien 2007 zum 50. Jubiläum der Römischen Verträge, damals war ihre Oma Herta Grau fast 87.

Sylvia Wörgetter: „Meine Großmutter beschrieb aus ihrer eigenen Biografie heraus, welche Werte und Wohltaten das Friedensprojekt Europa für Generationen mit sich gebracht hat.“

Zur Europawahl 2014 hatte die Redaktion sich wieder auf die Suche nach einer betagten Persönlichkeit gemacht, die sich für die Leser der Salzburger Nachrichten an die wichtigen Meilensteine der EU-Geschichte erinnern und erzählen sollte, wie sie ihr Leben verändert haben.

Doch daraus wurde leider nichts. Die ältere Dame, die Redakteur Stefan Veigl gefunden hatte, war im Vorfeld der Europawahl leider nicht fit genug für ein Gespräch. So schaffte es die Idee dieses Mal nicht ins Blatt. Doch der nächste Anlass komme bestimmt, sagt Veigl: „Zum Beispiel, wenn wieder ein neues Land der EU beitritt.“ –> PDF zum Beitrag

Konzept zwei: Die EU-Verträge

EU-Wahl-2_SNStattdessen blickte die Politikredaktion der Salzburger Nachrichten am Samstag vor der Wahl auf andere Weise in der Geschichte der Europäischen Union zurück: Wird über EU-Verträge gesprochen, beschränken sich die Redner oft bloß noch auf die Städtenamen, in denen sie unterzeichnet und nach denen sie benannt wurden. Was in Maastricht, Lissabon und Co. genau passierte, fassten die SN zusammen.

–> PDF zum Beitrag

 

 

 

 

 

 

 

Konzept drei: Auswertung der Europawahlergebnisse

EU-Wahl-SN_klEine farbenfrohe Grafik illustriert in der SN von Montag eine Doppelseite mit der Auswertung der Europawahlergebnisse in den einzelnen EU-Ländern.

–> PDF – So hat Europa gewählt: alle Nationen im Blick

Konzept vier: Das Comenius-Programm an Schulen in der Region

In einem weiteren Beitrag vor der Europawahl berichtete SN-Redakteur Christian Sprenger davon, wie eine Schule das von der EU geförderte Comenius-Austauschprojekt mit einer Partnerschule in Schweden umsetzt.
–> Zum Beitrag als PDF

Kontakt zu den Machern

sylvia_woergetter

 

 

 

 

Sylvia Wörgetter
Leiterin der Lokalredaktion der Salzburger Nachrichten

Telefon: +43 (0) 662 8373 340
Mail: Sylvia.Woergetter°ät°salzburg°punkt°com

 

christiansprenger

 

 

 

 

 

 

MA Christian Sprenger
Lokalredakteur der Salzburger Nachrichten

Telefon: +43 (0) 662 8373 357
Mail: Christian.Sprenger°ät°salzburg°punkt°com

 

Salzburger Nachrichten

Die Salzburger Nachrichten sind eine österreichische Tageszeitung mit einer verkauften Auflage von 67.064 Exemplaren im zweiten Halbjahr 2013 laut Österreichischer Auflagenkontrolle.

Die US-amerikanische Besatzungsarmee gründete die Salzburger Nachrichten im Juni 1945. Im Oktober desselben Jahres übergaben sie es an private Eigentümer aus Österreich. Der Medieninhaber ist die in Familienbesitz befindliche Salzburger Nachrichten Verlagsgesellschaft m.b.H. & Co. KG.

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