Wir bitten zum Gespräch

Da so ein Modellseminar nicht nur aus Vorträgen und Diskussionen im Plenum besteht, sondern auch aus Arbeitsgruppen, kommen hier einige Ergebnisse der vier Arbeitsgruppen.

Die Arbeitsgruppe 1

Die Arbeitsgruppe 1

Wer hat Angst vor dem Bürgermeister?
Auf der einen Seite: der Bürgermeister, ein ausgebuffter Polit-Profi. Auf der anderen Seite der Lokaljournalist, der sich davor hüten sollte, von ihm über den Tisch gezogen zu werden. Dazu aber braucht es Fähigkeiten. Neben guter Vorbereitung und fundiertem Wissen über die Materie auch eine Portion Mut. Die Arbeitsgruppe zeigt Wege auf, wie wir als Übersetzerinnen und Übersetzer des Komplizierten ins Verständliche unserem Auftrag gerecht werden, unabhängig und sachlich zu informieren.

Die Arbeitsgruppe 2

Die Arbeitsgruppe 2

Wie viel Twitter verträgt das Rathaus?
Liveticker, Facebook, Twitter – die digitale Welt unterstützt die Aktualität der Berichterstattung, erweitert die Möglichkeiten des Erzählens und bereichert den Austausch mit Leserinnen und Lesern. Doch wie sollte ein bekömmliches Informationsmenü aussehen? Was macht gutes crossmediales Infotainment aus? Und welche Inhalte und Formate eignen sich für welchen Kanal? Die Arbeitsgruppe erarbeitet anhand konkreter Beispiele crossmediale Erzählformen für die Kommunalpolitik, die Lokalredaktionen einfach und individuell umsetzen können.

Die Arbeitsgruppe 3

Die Arbeitsgruppe 3

Glaubst du dir noch?
Hassmails und Beschimpfungen nehmen zu. Die Angriffe – ihr lügt doch alle – bringen das Selbstverständnis von Journalistinnen und Journalisten ins Wanken. Es gilt, den Widerwillen zu überwinden, Kritik zuzulassen und das eigene Tun zu hinterfragen. Und mehr noch: Lokalredaktionen müssen ihre Arbeitsweise den Leserinnen und Lesern transparent machen. Die Arbeitsgruppe entwickelt eine Gebrauchsanweisung für interne und externe Krisenkommunikation.

Die Arbeitsgruppe 4

Die Arbeitsgruppe 4

Was will der Leser?
Kommunalpolitik in lokalen Medien langweilt viele Nutzer, weil Lokaljournalisten immer noch den Verlauf von Ratssitzungen protokollieren. Dabei ist sie besonders dann spannend, wenn es den Redaktionen gelingt, relevante Themen aufzugreifen, bevor Entscheidungen gefallen sind. Welche Themen die Leserinnen und Leser im Blatt haben wollen und mit welchen Geschichten sie gefesselt werden können, erarbeitet diese Arbeitsgruppe. Doch auch der kritische Blick darf nicht fehlen: Diese Gruppe geht der Frage auf den Grund, warum so manche Geschichten selten oder nie in den Lokalteilen auftauchen und entwickelt Rezepte, wie sie doch recherchiert und erzählt werden können.

Ann-Kristin Schöne

Ann-Kristin Schöne ist Volontärin bei der Bundeszentrale für politische Bildung, Jugendmagazin fluter und Lokaljournalistenprogramm.

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