Eine Stimme geben – aber wie?

Ein Klassiker: Das Lesertelefon (Quelle: flickr/PCB75)

Ein Klassiker: Das Lesertelefon (Quelle: flickr/PCB75)

Dem Leser eine Stimme geben – klingt einfach, ist es aber nicht. Was bedeutet das überhaupt: eine Stimme geben?

Zunächst geht es in unserer Arbeitsgruppe darum Instrumente zusammenzutragen, mit deren Hilfe Leser zu Wort kommen und sich ernst genommen fühlen. Was praktizieren die Zeitungen bereits jetzt? Inspiration gab es am Vormittag von Armin Maus, Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung, mit dem Konzept der Bürgerzeitung.

Die Liste der Möglichkeiten ist lang. Es geht um alte Bekannte wie Lesertelefon, Leserforen, Umfragen, Ortsgespräche und Redaktionsgespräche. Aus jeder Redaktion, von Delmenhorst bis nach Freisingen, gibt es aber auch neue Anregungen. Ein Tipp, der viel nachgefragt wird, ist das Modell des Leseranwalts oder das Konzept des Leser-Reporters. Auch Facebook und Blogs sind ein Thema.

Klar ist: Alle Zeitungshäuser lassen  oft und gerne vor Ort blicken und fühlen den Lesern und ihren Problemen auf den Zahn. Ob beim Ortsgespräch, beim Vereinsstammtisch oder mit der mobilen Redaktion.

Wichtig scheint auch, Geschichten, die von Lesern kommen, künftig besser zu kennzeichnen, ob als Leser-Reporter oder als Leser-Tipp.

Was wir mit der Liste von 33 Vorschlägen und bereits praktizierten Konzepten anfangen, entscheidet sich nach der Kaffeepause.

  • © Copyright 2018 drehscheibe. Alle Rechte vorbehalten.
Top