Mehr digitale Beiboote in fünf Jahren

Füße für die Windkraftanlagen im Meer. Foto: Philipp Ostrop

„Zeitung zerknittert im Wind – subtile Werbung für die Online-Nutzung per Tablet im #folo2012-Einstiegsfilm“, kommentiert Katrin Scheib von der WAZ mit einem Augenzwinkenr auf Twitter. Sie ist eine der rund 180 Medienmachern beim Forum Lokaljournalismus, die die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven begrüßte. Einige von ihnen halten die daheimgebliebenen Kollegen per Twitter auf dem Laufenden.

Erhebende Hintergrundmusik in Kombination mit wirklich beeindruckenden Szenen aus der Stadt an den letzten Kilometern der Weser, bevor diese in die Nordsee mündet – Gänsehautschauer beim Heimatfilm der Gastgeber… ein gigantisches Schiff läuft aus dem Hafen.

Die Nordsee-Zeitung macht Grasnarbenjournalismus, sagt Chefredakteur Jost Lübben. Sein Team begibt sich mit den Menschen der Region auf Augenhöhe. So decken Sie Themen auf, an die sie anders nicht kämen. Geschäftsführer Matthias Ditzen-Blanke wird nach dem Film erklären, dass nur online zu denken, der flasche Weg sei. In fünf Jahren wollen sie mehr digitale Beiboote entwickelt haben. Der Blick bleibe auf die Region gerichtet – sublokal – in die Ortsteile, Gemeinden und Quartiere.

Der Film führt uns ins Klimahaus, wo sich die Wetterzonen auf dem Längengrad 8 Grad Ost nachfühlen lassen, Tropen und Packeis wie in echt… Die Tour geht weiter in Fabrikhallen in denen die Funken sprühen. Beim Schweißen der kirchturmhohen eisernen Dreifüße, die die Bremerhavener für die Windkraftanlagen im Meer bauen. Alles ist hier gigantisch. Auch der Wille, Zeitung für die Menschen zu machen…

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