Darth Vader entert den Konferenzsaal

Einmal mehr bereichert Uwe Renners die Redaktionskonferenz mit seinem Wissen rund um das Thema Mobile – der Ressortleiter Digitales/Online vom Nordbayerischen Kurier stellt in seinem Vortrag „iPhone at its best“ Apps für mobile Reporter und alle, die mit dem iPhone Journalismus machen wollen, vor. Sogar Darth Vader hat einen kleinen Auftritt in Form einer Videoanimation und verwandelt den Konferenzsaal kurzzeitig in den Todesstern. Hier die wichtigsten Tipps und Apps im Überblick:

Ausrüstung:
– iPhone 6 mit mind. 64 GB (Kamera hat 8 Megapixel)
– Selfiestick
– Externer Akku
– Mikro fürs iPhone

Tools und Apps:
– iMovie: Renners schneidet seine Videos komplett mit dem hauseigenen Schnittprogramm von Apple: „Damit kann man alles machen“, sagt er. Bauchbinden einfügen, externe Tonspur bearbeiten, leicht bedienbare Effekte – das Programm reicht für die gesamte Postproduktion eines Videobeitrages, der sich dann auch noch als komprimierte MP4-Datei an die Redaktion schicken lässt.

– Legend: Mit dieser App animiert Renners schnell und effektiv kleine Fotos, in dem er die verschiedenen Vorlagen der App nutzt. Beispielsweise, um eine Geschichte auf Facebook anzuteasern.

– Voice Record: Das interne Mikro des iPhones hat laut Renners eine begrenzte Kapazität und auch nicht so viele Möglichkeiten wie diese App. Mit dieser App nimmt Renner seine Audiospur auf und schickt sie danach an die Redaktion.

– Filmic Pro: Mit diesem Kameratool kann man – vergleichbar mit einer herkömmlichen Spiegelreflexkamera – die Belichtung auswählen, ISO-Zahlen einstellen, zoomen, Tiefenschärfe einstellen. „Selbst für Menschen, die sonst nichts mit Smartphones am Hut haben, ist diese App geeignet.“

– Action Movie: Ein bisschen Spaß muss sein: Mit Hilfe von Action Movie kann man in ein bestehendes Foto Animationen einfügen. Renners lässt beispielsweise mit einer Star Wars-Vorlage Darth Vader vor die Zuhörer treten.

– Photo Mapo: Ein Tool, das Fotos zusammen mit Karten animiert. Renners hat diese App auf einer Demo eingesetzt, so dass man jeweils sehen konnte, wo sich die Demonstranten gerade aufhalten.

– Twitter-Tools: Renners empfiehlt, seine Tweets zu organisieren – je nach Bedarf gibt es Möglichkeiten, Listen mit bestimmten Followern einzurichten, Themen zu sortieren oder Hashtags zu ordnen. Etwa mit dem Tool Tweetbot. Besonders praktisch: Viele Apps bieten einen Mailingdienst an, mit dem man seine Auswahl gleich an die Onlineredaktion vor Ort schicken kann.

Kommentare (2)

  1. Es muss heißen iPhone 6 mit mindestens 64 GB. Die Kamera hat 8 Megapixel.

  2. Danke für den Hinweis! Haben es korrigiert. Viele Grüße

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