Schneller, höher, weiter!

„Reifeprüfung – Schulen im Vergleich“, die Arbeitsgruppe hat beim Modellseminar „Lokales macht Schule“ die Vorteile und Nachteile von Schulrankings herausausgearbeitet und konkrete Beispiele erarbeitet, wie Lokales den Schulen auf den Zahn fühlen kann.

Einige vorläufige Arbeitsergebnisse:

Vorteile: Service und Orientierungshilfe für den Leser, hohe Einschaltquote, Diskussionen werden angestoßen, Stoff für Folgegeschichten

Nachteile: großer Aufwand, kann Ärger geben, Problem der Objektivität und Vergleichbarkeit, Wettbewerb wird produziert, fragliche Aussagekraft von Rankings.

Achtung: Schul-Tüv ist als Name nicht zu empfehlen, könnte Ärger mit dem Tüv geben!

Themen für den Vergleich

  • Schulklos

  • Mittagessen

  • Turnhallen

  • Gebäudezustand

  • Schulhof

  • Arbeitsgemeinschaften

  • Klassenfahrten/ Schulpartnerschaften

  • Kooperation mit der Wirtschaft

  • Förderunterricht

  • Schulzeitung

  • Tutoren/Mentoren

  • Ganztagsangebote

  • Schwimmunterricht

  • Lehrermangel

  • Unterrichtsausfall

  • Altersdurchschnitt der Lehrer

  • Männeranteil im Kollegium

  • Sitzenbleiber/ Abbrecher/ Notendurchschnitte

  • Auszeichnungen für Schüler/ Lehrer/ Schule

  • Wahl des Super-Lehrers

  • Unterrichtsqualität

  • Elterneinbindung

Wie gehen wir vor?

Ein umfassender Vergleich aller Schulen im Verbreitungsgebiet ist nicht möglich!!

  1. Thema eingrenzen: Welches Ziel hat das Ranking?

  2. Welche Schulen werden verglichen?

  3. Datenquellen: Statistiken, Umfragen, eigene Recherche

  4. Daten erhoben von: Schülern, Redakteuren, Universität, Behörden

  5. Ggf. Genehmigung einholen/ Schülervertretung einbinden

  6. Fragekatalog erstellen

  7. Bewertungssystem, Gewichtung der Bewertung

  8. Wiederholung des Tests? Zeitlicher Abstand? Stichprobenartig oder umfassend?

  9. Aufbereitung Print: Serie? Panoramaseite? Tabelle?

  10. Ergebnis/ Ranking: Gesamtnote, Kommentar

  11. Online

  12. Nachbereitung: Runder Tisch? Preisverleihung? Ursachenforschung?

Beispiel Mittagessen

  1. Ziel: Beste Mensa küren! Nutzen für Schüler, Eltern als Service und für die Zeitung als Gesprächsthema

  2. Individuelle Auswahl der zu vergleichenden Schulen: alle Grundschulen? Alle weiterführenden Schulen? Alle Schulen der Stadt, des Landkreises?

  3. Statistiken der Schule/ des Schulträgers, Expertenbefragung (Koch/Gastrokritiker und Ernährungsexperte), Schülerbefragung

  4. Einige Daten gibt es bei den Schulen/Schulträgern, die anderen erhebt die Redaktion

  5. Genehmigung der Schulleitung zur Schülerbefragung einholen, ansonsten mit der Schülervertretung kooperieren

  6. Fragenkatalog:

Vorab von Schule/ Schulträger Daten erfragen:

  • Wo wird das Essen eingenommen (Mensa, Klassenraum?)

  • Essenspreise, Rabatt für sozial Schwache

  • Essen für Vegetarier, Muslime

  • Wer kocht das Essen

  • Wann wird das Essen geliefert und wo kommt es her

  • Wie viele Essen werden ausgegeben

  • Ist eine Vorbestellung nötig, wenn ja, wie lange im Voraus

Schüler befragen:

  • Geschmack

  • Ambiente

  • Auswahl

  • Menge

  • Essenszeit

Koch/ Gastrokritiker vergibt eine Note und erläutert seine Kritik

Ernährungsexperte vergibt eine Note und erläutert seine Kritik

  1. Schülernoten, Expertennoten, Noten von uns für den Essenspreis => daraus ergibt sich eine Gesamtnote und wir erstellen den Schulen ein Zeugnis

  2. Wiederholung bei den Verlierern

  3. Vorstellung als Tabelle

Stephan Beuting

Hörfunkt, windelt, läuft, kocht, isst, fliegt, baggert, pritscht und schlägt.

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